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DIE SOMMERSCHULE
„Belarus – Geostrategische Bedeutung, Geschichte und Geographie an der Schnittstelle von Mittel- und Osteuropa“
Die Sommerschule wird hauptsachlich von Baranowitschi durchgefuhrt. Die Stadt mit ihrer Universitat liegt an der Eisenbahnlinie Ost-West (Moskau – Paris) und hat ca. 180.000 Einwohner. Von hieraus fuhren auch Bahnlinien ins Baltikum (Riga) sowie in die Ukraine (Kiev), was historisch geostrategisch erheblich von Bedeutung war und nach wie vor ist. In der Stadt wurde vor sechs Jahren die staatliche Universitat gegrundet, die sich in der Zwischenzeit mit ihren sechs Fakultaten und 10.000 Studierenden zu einem bedeutenden Wissenschaftsstandort in Belarus entwickelt hat. Die Infrastruktur der Stadt sowie die Ausstattung der recht jungen und deshalb modernen Universitat bieten gunstige Voraussetzungen fur die Durchfuhrung der Sommerschule.
Wahrend des Zweiten Weltkriegs waren Stadt und Umgebung von blutigen Schlachten und Zerstorungen betroffen. Hieruber, aber auch uber die Entwicklungen wahrend der sowjetischen vor allem aber der post-sowjetischen Zeit existieren in Deutschland wenig Informationen (hierauf soll wahrend der Sommerschule ebenfalls eingegangen werden). Hierauf, sowie die besonderen historischen, geographischen und kulturellen Gegebenheiten wird in der Sommerschule durch Vorlesungen/Seminare und Exkursionen eingegangen. Wir sind zudem gleichzeitig bemuht, mit und durch die Sommerschule auch Kontakte zwischen deutschen und belarussischen Studenten herzustellen und diese als eine wesentliche Basis fur den Ausbau der wissenschaftlichen Beziehungen zu deutschen Hochschulen zu nutzen. Gerade hier sehen wir gegenwartig noch Defizite, gleichzeitig aber auch Potenziale!
An der Sommerschule werden Professoren aus verschiedenen Fakultaten der Universitat aktiv teilnehmen. Die Universitat verfugt uber komfortable Wohnheime mit allen Bequemlichkeiten, die auf dem Universitatscampus gelegen sind.
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